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AIS Airlines baut Engagement aus

Vom FMO nach Kopenhagen und Berlin

Greven

Berlin, Berlin – sie fliegen nach Berlin: Ab 4. November steht die Hauptstadt wieder auf dem Streckenplan des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO). Die Fluggesellschaft AIS Airlines baut damit ihr Engagement in Greven aus. Sie hat dort künftig drei Maschinen stationiert.

Gunnar A. Pier

19 Sitzplätze bieten die Maschinen der AIS Airlines an. Das Angebot der Fluggesellschaft richtet sich vornehmlich an Geschäftskunden, wie AIS-Geschäftsführer Arend van der Meer (links) und FMO-Geschäftsführer Prof. Dr. Rainer Schwarz am Montag erläuterten. Foto: Gunnar A. Pier

Seit sechs Jahren fliegt AIS ab FMO – „ein alter Bekannter“, formulierte Flughafenchef Dr. Rainer Schwarz am Montag bei der Vorstellung der neuen Strecke. Die Niederländer fliegen nach Stuttgart, seit Montag auch nach Kopenhagen. Und künftig Berlin. Besonders Geschäftsreisende hätten sich das gewünscht, betont Schwarz. Für sie wurde das Angebot maßgeschneidert: Die Flüge Richtung Berlin starten um 7 und 17.45 Uhr, zurück geht’s um 16 und 21.05 Uhr, die geplante Flugzeit beträgt 75 Minuten. Morgens hin und abends zurück ist damit möglich. Preis: ab 99 Euro.

Bis 2012 war die mittlerweile in Konkurs gegangene Air Berlin nach Berlin geflogen. Damals waren auch Touristen im Fokus, weil Berlin-Tegel ein Drehkreuz der Fluggesellschaft war – mit Anschlüssen in alle Welt. Heute sehe das anders aus, erklärte FMO-Geschäftsführer Dr. Schwarz. Heute dominiere Easyjet am alten Flughafen der Hauptstadt. Die Airline startet tendenziell morgens in Berlin und fliege nicht – wie Air Berlin – morgens vermehrt Tegel an. So gab es freie Kapazitäten an dem völlig überlasteten Airport, die AIS und FMO nutzen.

Hoffnung auf einen Erfolg zieht Flughafenchef Schwarz auch daraus, dass es – wie er sagt – „keine adäquate Bahnverbindung gibt“. Er verweist auf viele Ausfälle und sein mehrfaches Stranden beim Umsteigen in Hamm. So lange das nicht besser funktioniere, seien die freilich umstrittenen Inlandsflüge „eine gute Erweiterung“.

Die Maschinen vom Typ BAE Jetstream 32 Turboprop“ bieten Platz für 19 Passagiere. Foto: Gunnar A. Pier

Eine gute Auslastung der Flüge ist derweil schnell erreicht: Die „BAE Jetstream 32 Turboprop“-Maschinen der AIS haben Platz für 19 Passagiere. Drei der Maschinen sind künftig in Greven stationiert und sollen auf Sicht auch hier gewartet werden.

Erstflug: Seit Montag fliegt AIS Airlines vom FMO nach Kopenhagen. Foto: Gunnar A. Pier
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