Kreislauf-Probleme nicht ausgeschlossen

Von Frost bis 28 Grad: Verrücktes Wochenend-Wetter im Münsterland erwartet

Münsterland

Das Wetter im Münsterland spielt am Wochenende verrückt. Während es in der Nacht zu Samstag noch Bodenfrost geben kann, werden für Sonntag bis zu 28 Grad erwartet. Das könnte bei einigen Menschen auch zu Kreislauf-Problemen führen.

Jonas Wiening

Frost, Regen, Sonne, 28 Grad - am Wochenende muss sich das Münsterland auf Wetterkapriolen gefasst machen. Foto: dpa

Laut Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterkontor kann es im Münsterland in der Nacht von Freitag aus Samstag noch einmal Bodenfrost geben. "Es wird richtig frisch, bis auf null Grad können die Temperaturen dann fallen", sagt der Experte.

Am Samstag steigen die Temperaturen auf bis zu 17 Grad, es bleibt bewölkt. Ab dem Nachmittag oder frühen Abend erwartet das Wetterkontor einige Regenschauer im Münsterland. "Am Sonntag kommt dann der große Umschwung. Es werden bis zu 28 Grad", prognostiziert Jürgen Schmidt. "Ein paar Wolkenfelder ziehen durch und es bleibt nicht zu 100 Prozent trocken, aber zeitweise scheint auch die Sonne", sagt der Meteorologe, der befürchtet, dass die plötzlich stark steigenden Temperaturen zu Kreislauf-Problemen bei einigen Menschen führen könnten. Vorsicht sei geboten, so Schmidt.

Wie es zum Wetterumschwung im Münsterland kommt

Der starke Wetterumschwung hänge mit sich verändernden Luftströmen zusammen. Während seit Ostern Nord-Ost-Winde vorherrschten, die die kalte Luft aus dem Norden ins Münsterland brachten, kommt der Wind dann verstärkt aus dem Süden und bringt wärmere Luft mit.

Am Montag werden dann noch bis zu 23 Grad erwartet, in der restlichen kommenden Woche Temperaturen knapp unter 20 Grad. Dabei bleibt es nicht trocken. Immer wieder kann es regnen, vereinzelt könnte es auch gewittern, heißt es von Wetterexperte Schmidt.

"Die Eisheiligen fallen dieses Jahr aus"

"Zumindest die Temperaturen bleiben aber ab dem Wochenende frühlingshaft. Die Eisheiligen, die vom 11. bis 15. Mai wären, fallen dieses Jahr aus", sagt Meterologe Jürgen Schmidt.

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