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Die runderneuerte Stiftung

Westfalen-Initiative mit neuen Projekten

Münster

Altes Ziel, neue Projekte, moderne Struktur: Die Stiftung Westfalen-Initiative hat die vergangenen Monate unter neuer Führung für eine Runderneuerung genutzt. Beendet wurde in diesem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Verein.

Elmar Ries

Dr. Hans Moormann

Die Stiftung will endlich wieder mehr durch eine gute Sacharbeit glänzen, gerne auch im Konzert mit anderen, betonen der Vorstandsvorsitzende Dr. Hans Moormann und Geschäftsführer Dr. Gerd Meyer-Schwickerath. Beide klingen dabei durchaus zufrieden.

"Westfalen-Akademie" als Kern

Kern aller Tätigkeiten, die wie gehabt den Gedanken der Subsidiarität und Eigenverantwortung dienen, ist die sogenannte „Westfalen-Akademie“, in der „wir Ehrenamtliche qualifizieren, um ihre Handlungskompetenz zu stärken“, so Moormann. Dabei gehe es um ganz praktische Themen beispielsweise in der Vereinsarbeit, angefangen bei Rechnungswesen und Steuern, dem Management bis hin zu Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit oder Digitalisierung, ergänzt Meyer-Schwickerath. Das Angebot zieht: Im vergangenen Jahr bot die Westfalen-Initiative elf solcher Akademien an und zählte über 600 Teilnehmer. In der ersten Hälfte dieses Jahres wird es 22 solcher Veranstaltungen geben.

Alle alten Zöpfe abgeschnitten hat die Stiftung aber nicht. So werde weiterhin alle zwei Jahre eine „gesellschaftlich relevante Publikation“ veröffentlicht – sei es in Form eine Studie, einer Masterarbeit oder Promotion –, und die Heimatpflege gefördert – durch Wettbewerbe wie den „Westfalen-Beweger“ oder die Unterstützung der Kulturarbeit.

Möglich wird all dies durch ein kluges Anlagemanagement des Stiftungsvermögens, „das es uns ermöglicht, jährlich rund 500.000 in die Projektarbeit zu stecken“, so Moormann.

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