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Fleischkrise

Westfleisch baut 64 Stellen ab

Der Fleischkonsum geht zurück, der Export lahmt – der münsterische Westfleisch-Konzern reagiert darauf mit Arbeitsplatzabbau.

Die Westfleisch-Produktion ist vom geplanten Stellenabbau nicht betroffen. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Fleischkonzern Westfleisch mit Sitz in Münster reagiert auf die zunehmend düstere Perspektive auf dem Fleischmarkt und baut in der Konzernverwaltung insgesamt 64 Stellen ab. Wie Firmensprecher Philipp Ley bestätigte, wurden dazu am Mittwoch Gespräche mit dem Betriebsrat geführt. „Wir tragen damit unseren Zukunftserwartungen an die Märkte Rechnung“, betonte Ley.

Die schwächere Fleischnachfrage in Deutschland, aber auch die chinesische Importsperre zählen Westfleisch zufolge zu den aktuellen Belastungen. Der Arbeitsplatzabbau soll sich auf alle sieben Westfleisch-Standorte (Münster, Nienberge, Bakum, Coesfeld, Erkenschwick, Hamm und Lübbecke) erstrecken.

„Die genaue Verteilung ist noch unklar“, so Ley. Der Konzern beschäftigt insgesamt 7500 Mitarbeiter (2021), davon rund 1000 in der Verwaltung. Er hatte 2021 zwölf Millionen € Verlust erwirtschaftet.

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