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Verfahren am Verwaltungsgericht

Jagdgegner möchte sein Grundstück befrieden - Zweifel an ethischen Gründen

Ladbergen/Münster

„Dass die da jagen wie die Verrückten, ist ein unerträglicher Zustand“, sagt ein Grundbesitzer aus Ladbergen – und will verhindern, dass auf seinem Gelände gejagt werden darf. Weil er seine ethischen Gründe angeblich nicht glaubhaft machen konnte, landete die Sache vor Gericht. Freitag war Verhandlung.

Von Gunnar A. Pier

Ein Jäger streift durchs Gelände (Symbolbild): Ein Grundbesitzer in Ladbergen will verhindern, dass auf seinem Gelände gejagt wird. Nun muss das Verwaltungsgericht entscheiden. Foto: Jürgen Peperhowe

Verkrusteter Nachbarschaftsstreit oder tatsächlich ethische Bedenken gegen das Töten von Tieren? Diese Frage kristallisierte sich am Freitag als Knackpunkt einer Verhandlung vor dem münsterischen Verwaltungsgericht heraus. Geklagt hatte ein Grundstückseigentümer aus Ladbergen, der beantragt hatte, dass auf seinem Land nicht mehr gejagt wird. Der Kreis Steinfurt hatte den Antrag abgelehnt – und musste sich dafür nun vor Gericht rechtfertigen.

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