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Anbieter: Mit Bergung von E-Scootern aus dem Rhein beginnen

Köln (dpa/lnw)

Seit Wochen wird in Köln über die möglichen Umweltgefahren von versenkten E-Scootern im Rhein diskutiert. Für eine zunächst geplante Bergung hat aber ein Konzept der Anbieter gefehlt - nun wagen sie einen zweiten Versuch.

Von dpa

Nach wochenlanger Diskussion um E-Scooter im Rhein in Köln wollen die Verleihfirmen heute die ersten Roller bergen. Spezialtaucher sollen im Rheinauhafen die E-Scooter aus dem Wasser holen, ein Autokran soll diese dann an Land heben, wie die Plattform Shared Mobility (PSM), ein Zusammenschluss der Verleiher, mitteilte.

Eine Untersuchung mit einem Sonarboot vor vier Wochen habe 105 Orte im Rhein ergeben, an denen E-Scooter liegen könnten, sagte Sebastian Schlebusch, Sprecher der Arbeitsgruppe Mikromobilität bei PSM. Der Rheinauhafen sei ein Schwerpunktgebiet, dort seien an etwa 60 Stellen mögliche Scooter identifiziert worden.

In anderen Bereichen des Rheins liegen die Scooter laut Schlebusch teilweise auch in der Fahrrinne. «Da werden wir mit Spezialkranschiffen arbeiten müssen», sagte er. «Da ist die Verfügbarkeit immer noch nicht hundertprozentig geklärt.» Die Kranschiffe seien zurzeit noch im Einsatz, unter anderem um Flutschäden zu beseitigen.

E-Scooter sorgen in Köln seit Wochen für Diskussion. Vor wenigen Tagen einigten sich die Anbieter mit der Stadt zunächst auf einen Maßnahmenkatalog, der unter anderem eine Begrenzung der Flottengröße und Parkverbotsflächen enthält.

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