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Prozesse

Angeklagter kommt nicht: Prozess um Messerattacke vertagt

Düsseldorf (dpa/lnw) - Weil der Angeklagte nicht auftauchte, hat das Amtsgericht Düsseldorf am Dienstag einen Prozess um eine schwere Messerattacke auf einen Zugpassagier vertagt. Der mehrfach vorbestrafte 33-jährige Angeklagte wird jetzt mit Haftbefehl gesucht. Er soll im Oktober 2018 am Düsseldorfer Hauptbahnhof in einem Regionalexpress mit seinem mitangeklagten Vater einen 19-jährigen Fahrgast angegriffen und schwer verletzt haben.

dpa

Der Schriftzug "Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf" hängt an der Fassade des Landgerichts. Foto: Marcel Kusch

Vorangegangen war ein Wortgefecht mit der lärmenden Clique des Opfers. Der Angeklagte soll sich massiv von den feiernden Jugendlichen gestört gefühlt haben. Laut Anklage war er nach der Ankunft auf den jungen Mann aus Sprockhövel losgegangen. Dabei soll der 66-jährige Vater das Opfer gegen die Zugwand gedrückt und der Sohn sechsmal zugestochen haben. Der junge Mann erlitt Verletzungen an Schulter und Unterarm. Den beiden Deutschen wird gefährliche Körperverletzung und Beihilfe dazu vorgeworfen.

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