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Arbeitgeberpräsident fordert Ausweitung von 2G auf Betriebe

Köln (dpa/lnw)

Eine 2G-Regelung sollte nach Ansicht des NRW-Arbeitgeberpräsidenten Arndt Kirchhoff auch in Betrieben gelten.

Von dpa

NRW-Arbeitgeberpräsident Arndt Kirchhoff fordert, dass die Impfverweigerung Einzelner nicht zum Schaden von Kollegen, Arbeitgebern und Kunden sein dürfe. Foto: Federico Gambarini (dpa)

«Ich bin überzeugt, dass sich das 2G-Prinzip in vielen Bereichen des täglichen Lebens durchsetzen wird. Wer sich nicht impfen lassen will, wird auf Dauer Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, auch am Arbeitsplatz», sagte Kirchhoff dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Dienstagsausgabe).

Zuvor hatte sich der nordrhein-westfälische Städtetag dafür ausgesprochen, dass der Freizeitbereich nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich sein solle (2G) - statt wie bisher auch für Getestete (3G). NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und der Gaststättenverband Dehoga hatten sich gegen eine solche Regelung gestellt.

Klar sei, so Kirchhoff, dass die Impfverweigerung Einzelner nicht zum Schaden von Kollegen, Arbeitgebern und Kunden sein dürfe - auch wenn Unternehmen rechtlich niemanden zum Impfen zwingen könnten. Zur Teststrategie sagte er: «Wenn der Staat die Bürgertests einstellt, dann muss auch die kostenlose Testangebotspflicht der Arbeitgeber enden.»

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