Fußball

Asamoah von Rassismus «einfach nur noch» angewidert

Gelsenkirchen (dpa) - Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah fordert nach dem Vorfall auf Schalke vehementen Einsatz gegen Rassismus. «Was soll ich sagen? Es widert mich einfach nur noch an...», schrieb der 41-Jährige, der beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 inzwischen als U23-Manager arbeitet, bei Twitter. «Umso wichtiger, dass wir nicht aufhören dürfen, immer weiter dagegen zu kämpfen!.» Während seiner Profikarriere war Asamoah jahrelang für die Königsblauen aufgelaufen.

dpa

Der Fußballspieler Gerald Asamoah bei der Verleihung der 1live Krone 2019. Foto: Henning Kaiser

Im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstagabend zwischen Schalke und Hertha BSC (3:2 n.V.) war der Berliner Jordan Torunarigha, der in Verlängerung die Gelb-Rote Karte sah, laut Aussagen der Gäste mehrfach rassistisch beleidigt worden. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat Ermittlungen angekündigt.

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