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Auch Eurobahn fährt weiter: Bahnbetreiber bekommt mehr Geld

Unna (dpa/lnw)

Auch beim zweiten angeschlagenen Bahnunternehmen in Nordrhein-Westfalen, der Eurobahn, ist der weitere Betrieb vorerst gesichert.

Von dpa

Ein Zug der Firma Eurobahn fährt in einen Bahnhof ein. Foto: Fabian Strauch/dpa/Archivbild

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) berichtete am Freitag über eine Vereinbarung mit dem Eurobahn-Gesellschafter Keolis. Damit sei die Basis für eine langfristige Weiterführung der Zusammenarbeit gelegt. Die Eurobahn fährt auf Strecken in Westfalen, dem Raum Bielefeld und zwischen Venlo, Düsseldorf und Hamm.

Im Münsterland betreibt die Eurobahn die Linien RB 50 (Münster-Dortmund), RB 67 (Münster-Warendorf-Bielefeld), RB 69 (Münster-Hamm-Bielefeld) und RB 89 (Münster-Hamm-Paderborn).

«Stabile, langfristige Lösung geschaffen»

«Im Ergebnis haben wir eine stabile, langfristige Lösung zur Sicherung der Verkehre und der zum Teil bis 2032 laufenden Verträge geschaffen», sagte NWL-Geschäftsführer Joachim Künzel laut Mitteilung. Die bestehenden Verkehrsverträge sollen bis Ende des Jahres an die gestiegenen Personalkosten und die finanziellen Folgen der zahlreichen Baustellen angepasst werden. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr müsse noch zustimmen.

Bereits in der vergangenen Woche hatten die Verkehrsverbünde eine ähnliche Vereinbarung mit dem Betreiber Abellio getroffen. Die Konkurrenten der Deutschen Bahn klagen über hohe Kosten, die beim Abschluss der langjährigen Verträge mit den Verkehrsverbünden nicht abzusehen gewesen seien. Sie fordern deshalb Nachzahlungen und vertragliche Verbesserungen, damit sie keine Verluste mehr einfahren.

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