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Bis zu 10.000 Menschen zur CSD-Parade in Köln erwartet

Köln (dpa)

Von dpa

Jugendliche mit Regenbogenfahnen kommen zur Eröffnung des Christopher Street Day. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Bis zu 10.000 Menschen werden am heutigen Sonntag (12 Uhr) auf der Christopher-Street-Day-Parade in Köln erwartet. Etwa 100 Gruppen seien zu der Demonstration für die Rechte unter anderem von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender angemeldet, teilte Hugo Winkels, Sprecher von Cologne Pride mit. Bereits am Freitag waren bei der Eröffnung des «CSD-Veedels» demnach mehrere Tausend Menschen zusammengekommen.

Um die erforderlichen Abstände einzuhalten, sei die Strecke der Parade geändert worden - sie verläuft dieses Jahr nicht durch die engen Innenstadtstraßen. Ziel ist das «CSD-Veedel» in der Nähe der Lanxess-Arena. Die Polizei rechnet mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Trotz der 10.000 erwarteten Menschen sei die Parade wegen Corona dieses Jahr deutlich kleiner als üblich. Die Kölner CSD-Parade 2019 hatte nach Veranstalter-Angaben 1,2 Millionen Leute angezogen. Im vergangenen Jahr war der CSD auf Anfang Oktober verschoben worden und hatte dann nur in stark verkleinerter Form stattgefunden - statt der Parade gab es eine Fahrraddemo.

Mit dem Christopher Street Day (CSD) - international oft «Pride» (engl. für Stolz) genannt - wird vielerorts an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus. Die Kölner CSD-Parade gilt als die größte Pride-Parade in Deutschland.

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