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Champions League

«Bisschen größenwahnsinnig angehört»: Andrichs Vision

Brügge (dpa)

Bis vor viereinhalb Jahren spielte Robert Andrich noch in der 3. Liga, und er hatte nach eigener Auskunft eine große Vision. «Ich habe vor fünf oder sechs Jahren gesagt: Wenn ich 27 bin, spiele ich Champions League», erzählte der Fußball-Profi von Bayer Leverkusen am Dienstag: «Das hat sich damals wohl ein bisschen größenwahnsinnig angehört. Jetzt bin ich 27 und stehe vor meinem Champions-League-Debüt. Darauf bin ich sehr, sehr stolz, und es wird ein berührender Moment.»

Von dpa

Gerardo Seoane (l), und Robert Andrich von Bayer Leverkusen nehmen an einer Pressekonferenz teil. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) soll Andrich erstmals in der Königsklasse auflaufen, nachdem er im Vorjahr zu seinen ersten fünf Europacup-Partien in der Europa League gekommen war und dabei als defensiver Mittelfeldspieler beachtliche drei Treffer erzielt hatte. «Ich habe es immer gehofft und an mich geglaubt, dass ich es bis hierhin schaffen kann», sagte er.

Der in Potsdam geborene Andrich war ab seinem neunten Lebensjahr bei Hertha BSC ausgebildet worden, kam bei den Berlinern aber nicht über die zweite Mannschaft hinaus. 2015 wechselte er mit 20 zu Dynamo Dresden in die 3. Liga, danach spielte er für zwei Jahre beim SV Wehen Wiesbaden ebenfalls drittklassig. 2018 gelang ihm der Sprung zum 1. FC Heidenheim in die zweite und ein Jahr später zu Union Berlin in die erste Liga. Seit 2021 spielt er in Leverkusen und ist Stammspieler.

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