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Fußball

Bosz will Achterbahn stoppen: Unbeirrt von Worten der Bosse

Leverkusen (dpa) - Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen zeigt sich nach eigener Auskunft unbeirrt durch die Aussagen seiner Bosse zu Wochenbeginn. «Wenn man oft danach gefragt wird, nutzt man auch mal andere Wörter. Das verstehe ich», sagte der Niederländer am Freitag: «Am Ende müssen wir Leistung bringen, auch das ist logisch.» Sportchef Rudi Völler und Sportdirektor Simon Rolfes hatten nach zuvor kompromissloser Rückendeckung Bosz zu Wochenbeginn vermehrt in die Pflicht genommen.

dpa

Leverkusens Trainer Peter Bosz. Foto: Ina Fassbender

Die nächste Aufgabe beim Tabellen-16. Hertha BSC am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) sei «ein Spiel, das wir gewinnen wollen», sagte Bosz lapidar: «Dass Druck da ist, ist logisch. Und dass der Druck größer wird, je mehr man verliert, ist auch logisch. Wenn man in Gladbach mit guter Leistung ein Ergebnis holt und dann gegen Bielefeld verliert, ist das eine Achterbahn. Das wollen wir nicht. Wir wollen stabil sein.»

Ob sein Verein trotz vier Punkten Rückstand noch die Champions League erreicht oder in der kommenden Saison in einem anderen Wettbewerb starten muss, beschäftigt Bosz derzeit nicht. Vor allem die neue Conference League offenbar nicht. «Man kann jetzt reden über die Champions League, die Europa League oder sogar diese andere League, deren Namen ich nicht kenne», sagte er: «Aber das bringt nix. Jetzt zählt nur Hertha.»

In Berlin am Sonntag kann Bosz eventuell wieder auf Sven Bender zurückgreifen. Es fehlen aber weiterhin sieben potenzielle Stammspieler.

© dpa-infocom, dpa:210319-99-888526/2

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