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Prozesse

Brutale Messerattacke auf Ehefrau: Totschlagsprozess

Paderborn (dpa/lnw) - Ein 43 Jahre alter Mann soll versucht haben, seine Ehefrau in einer brutalen Attacke zu töten. Am Freitag begann der Prozess gegen den Angeklagten aus Lippstadt vor dem Landgericht Paderborn wegen versuchten Totschlags. Dem Libanesen wird vorgeworfen, seiner Frau im Oktober 2019 zahlreiche Verletzungen am Kopf sowie an Oberkörper, Armen und Händen zugefügt zu haben. Er habe die 31-Jährige mit dem Angriff in der gemeinsamen Wohnung im westfälischen Lippstadt töten wollen.

dpa

Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener

Zum Prozessauftakt wurde zunächst nur die Anklage verlesen. Das Opfer soll bei der nächsten Verhandlung Anfang Mai aussagen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 43-Jährige seine Frau zu Streitigkeiten provozierte. Dann habe er zunächst mit Fäusten auf sie eingeschlagen. Als die 31-Jährige versuchte zu fliehen, soll der Angeklagte sie im Flur mit einem Küchenmesser angegriffen haben.

Fünf Minuten brauchte der Staatsanwalt alleine, um die von der Gerichtsmedizin festgestellten Verletzungen aufzuführen. Der Mann soll mit dem Messer auch gezielt auf das rechte Auge und in den Nacken gestochen haben. Einen Stich in Richtung Herz habe sie abwehren können und sich später zu einem Nachbarn gerettet.

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