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Ministerpräsidentenkonferenz

Bund und Länder wollen Impfkampagne für Herbst vorbereiten

Berlin (dpa)

Bund und Länder wollen eine umfassende Corona-Impfkampagne gegen eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst und Winter vorbereiten. Das vereinbarten die Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Donnerstag bei ihren Beratungen im Kanzleramt. Laut dem der dpa vorliegenden Beschlussvorschlag gehören dazu niedrigschwellige Impfangebote und Impfzentren vor Ort. Der Bund werde für ein ausreichendes Angebot an Impfstoffen sorgen. Er schaffe auch die Voraussetzungen dafür, dass die Impfzentren und mobilen Impfteams weiterhin zu 50 Prozent finanziell unterstützt würden.

Von dpa

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kommt neben Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, sowie Franziska Giffey (SPD), Regierende Bürgermeisterin von Berlin, zur Pressekonferenz nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Foto: Michael Kappeler/dpa

Es solle auch «keine erneuten flächendeckenden Schließungen» von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen mehr geben, sagte Scholz vor Journalisten. Konkret baten die Länder den Bund, die Finanzierung der kostenlosen Bürgertests über den 30. Juni hinaus sicherzustellen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte: «Es ist gut, dass wir zurückkommen zu einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern.»

Das Bundesgesundheitsministerium hatte die Verordnung, die auch diese Bürgertests regelt, vorerst bis einschließlich 29. Juni verlängert. Damit haben alle auch ohne Symptome Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche an Teststellen durch geschultes Personal und mit Bescheinigung.

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