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Kunst

Caspar David Friedrich: Erst zu düster, dann gefeiert

Düsseldorf (dpa/lnw) - Caspar David Friedrich (1774-1840) gilt heutzutage als der Malerstar der Romantik. Zu Lebzeiten war der sächsische Maler düsterer Landschaften, nebelverhangener Gebirge und einsamer Menschen in der Natur allerdings nicht immer populär. Sogar Johann Wolfgang von Goethe fand Friedrichs Bilder irgendwann zu wenig lebensbejahend. Dass der Stern Friedrich zu sinken begann, hatte wohl mehrere Gründe. Die zunehmend düsteren und mystifizierenden Arbeiten entsprachen nicht mehr dem Zeitgeist. Und am Rhein stieg die Düsseldorfer Malerschule mit ihren dramatischen und aktionsgeladenen Bildern zu Ruhm auf.

dpa

Das Foto zeigt das Museum Kunstpalast in Düsseldorf. Foto: Roland Weihrauch

Die Ausstellung «Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker» stellt ab Donnerstag im Museum Kunstpalast rund 30 Gemälde und 20 Zeichnungen Friedrichs den Werken der Düsseldorfer Malerschule gegenüber. Die Ausstellung mit insgesamt rund 120 Werken - teils Leihgaben aus dem Louvre in Paris, Madrid und der Alten Nationalgalerie in Berlin - ist vom 3. März bis 6. Juni 2021 auch im Museum der Bildenden Künste Leipzig zu sehen.

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