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Corona-Impfzentrum schließt mit Pieks für 100-Jährigen

Bochum (dpa/lnw)

Er war im Februar der erste, nun der letzte Impfling im Bochumer Corona-Impfzentrum: Der 100-jährige Heinz Jacoby hat am Donnerstag als Auffrischungsimpfung die allerletzte Dosis des Anti-Corona-Vakzins des dortigen Impfzentrums bekommen. Mit einem Pieks in Jacoby Schulter war vor 34 Wochen am 8. Februar das Impfzentrum eröffnet worden.

Von dpa

Ein Schild weist den Weg zu einem Impfzentrum. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Wer mit anderen zusammenkomme, ob im Kegel-, Sportverein oder anderswo, dem sage er, «Sie sollten sich impfen lassen. Denn es schadet nichts», so der hochbetagte Senior am Donnerstag kurz nachdem ihm die Ärztin aufgrund seines hohen Alters die dritte Corona-Impfung seit Februar gesetzt hatte. «Bochums Vorzeige-Impfling», wie ihn Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) begrüßte, war im Rollstuhl von seiner Tochter Karin Jacoby ins Impfzentrum gebracht worden. Sie sei erleichtert, dass ihr Vater mit der Auffrischung weiter gut gegen Corona geschützt sei. Es sei ein beruhigendes Gefühl, denn: «In zwei Monaten wird er 101, wenn der liebe Gott es will. Ich will ihn ja noch ganz gern ein bisschen behalten.»

Nach fast acht Monaten Betrieb stellen die letzten verbliebenen Corona-Impfzentren in Nordrhein-Westfalen an diesem Donnerstag ihren Betrieb ein - der Andrang war seit den Sommerferien abgeflaut. Die Impfkampagne soll nun bei niedergelassenen Ärzten und mit Hilfe mobiler Teams fortgesetzt werden.

Allein im Bochumer Ruhr-Congress waren bis zu diesem Tag mehr eine Viertelmillion Impfungen verabreicht worden. Am letzten Tag hatten sich noch etwas mehr als 100 Leute dort impfen lassen.

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