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Pandemie

Corona-Inzidenz sinkt deutlich: Untererfassung möglich

Düsseldorf (dpa/lnw)

In Nordrhein-Westfalen ist die Corona-Inzidenz deutlich gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag gab es binnen sieben Tagen im Bundesland pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner 829,1 Infektionen; am Vortag waren es noch 922,7. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 1006,1. Das RKI betonte allerdings, bei der Interpretation der aktuellen Fallzahlen sei zu beachten, dass es aufgrund der Feiertage und Ferien und der damit verbundenen geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivität kurzfristig zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle im Meldesystem kommen könne.

Von dpa

Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Weitere sieben Menschen starben im bevölkerungsreichsten Bundesland nach den Zahlen vom Samstag im Zusammenhang mit der Pandemie. Die höchste Inzidenz wies mit 1632,2 der Landkreis Borken auf; Essen meldete mit 468,2 den niedrigsten Wert. Bundesweit betrug die Inzidenz 876,5.

Für schwere Corona-Erkrankungen ist in den NRW-Krankenhäusern weiterhin ausreichend Behandlungskapazität vorhanden. Nach Zahlen der NRW-Landesregierung vom Donnerstag wurden 168 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen mit Beatmung behandelt; 421 Intensivbetten mit Beatmung waren noch frei. Die Hospitalisierungsinzidenz lag am Samstag bei 6,49. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen sieben Tagen im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus neu behandelt werden.

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