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Cyberangriff: Laut Verfassungsschutz 14 Politiker betroffen

Düsseldorf (dpa/lnw) - 14 Landtagsabgeordnete und kommunale Mandatsträger in Nordrhein-Westfalen sind laut Verfassungsschutz von einem Cyberangriff betroffen, hinter dem der russische Geheimdienst GRU stecken soll. Elf der betroffenen Politiker habe der Verfassungsschutz bereits erreichen können, teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zusätzlich sei der Landtagspräsident informiert worden.

dpa

Ein Mann trägt Handschuhe und tippt auf einer Tastatur. Foto: Nicolas Armer

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass mehrere Bundestags- und Landtagsabgeordnete Ziel sogenannter «Phishing-Attacken» über E-Mails wurden. «In den E-Mails heißt es sinngemäß, dass die Sicherheit des Postfachs gefährdet sei. Deshalb müsse es gesperrt werden und es wird - angeblich zur Vermeidung der Sperrung auf einen Link verwiesen. Wenn dieser Link angeklickt wird, erhalten die Angreifer die Zugangsdaten zu dem E-Mail-Konto. Derzeit sind insbesondere private E-Mail-Konten bei GMX und T-Online betroffen», so eine Sprecherin des Düsseldorfer Innenministeriums.

Die Verfassungsschutzbehörden gehen laut Ministerium «von einem nachrichtendienstlichen Hintergrund» aus. Der Düsseldorfer Landtag warnte alle Abgeordneten am Freitagnachmittag. Da es sich um private E-Mail-Accounts handele, bestehe aber «keine unmittelbare Gefahr für das Landtagsnetz».

© dpa-infocom, dpa:210329-99-15458/2

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