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Datenleck könnte auch NRW-Politiker treffen

Berlin/Düsseldorf (dpa/lnw) - Die massenhafte Veröffentlichung teils sensibler Daten von Politikern, Parteien und Prominenten könnte auch die Regierung und das Landesparlament Nordrhein-Westfalens betreffen. «Unter den veröffentlichten Daten befinden sich offensichtlich auch Angaben von Mitgliedern der Landesregierung», teilte die Düsseldorfer Staatskanzlei am Freitag mit. In den Listen tauchen viele Namen führender Regierungs-, Partei- und Fraktionspolitiker aus NRW auf.

dpa

Wie das rbb-Inforadio als erstes berichtet hatte, wurden bereits vor Weihnachten große Mengen persönlicher Daten und Dokumente von Politikern, Künstlern und Journalisten über Twitter veröffentlicht. Darunter seien vor allem Handynummern und Adressen, aber zum Teil sehr persönliche Daten wie Personalausweise, Chats, Briefe, Rechnungen oder Kreditkarteninformationen - in Einzelfällen auch private Informationen aus dem Familienkreis. Wer für das Datenleck verantwortlich ist und welche Motivation dahintersteckt, war zunächst noch unklar. Auch ob alle Daten authentisch sind, war zunächst offen.

«Der Staatskanzlei liegen bisher keine Informationen vor, wonach Mitglieder der Landesregierung selbst unmittelbar Ziel eines Angriffs geworden sein könnten», teilte der stellvertretende Regierungssprecher Moritz Kracht mit. «Derzeit wird geprüft, ob und inwiefern gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten sind.» Die Landesregierung stehe in Kontakt mit den zuständigen IT- und Sicherheitsbehörden.

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