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Kriminalität

Datenspeicher-Spürhunde 259 Mal im Einsatz

Düsseldorf (dpa/lnw) - Erfolgreicher Einsatz: Die ersten fünf Datenspeicher-Spürhunde in NRW sind bereits 259 Mal zu Durchsuchungen mitgenommen worden, 71 Beweismittel haben sie erschnüffelt (Stand 31. August). Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage im Landtag hervor.

dpa

Ein Datenspeicher-Spürhund sucht in einer Tatortwohnung im Bildungszentrum des Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei auf einer Bank nach einem Datenspeichergerät. Foto: Marcel Kusch

Demnach waren die Tiere in fünf Fällen an andere Bundesländer ausgeliehen worden. Nur wenige haben bisher eigene Spürhunde für Handys, Speicherkarten oder USB-Sticks ausgebildet. Bis Ende 2021 sollen in NRW 20 Datenspeicher-Spürhunde einsatzbereit sein, wie es in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD heißt. Für das Trainings-Material, mit dem die Hunde abgerichtet werden - also zum Beispiel Handys - wurden laut Innenministerium bisher rund 5000 Euro ausgegeben. «Weitere Kosten für die Ausbildung werden nicht individuell erhoben.»

Ein damals noch ausgeliehener Datenspeicher-Spürhund aus Sachsen hatte im Missbrauchsfall Lügde eine wichtige Rolle gespielt: Das Tier fand am Tatort Beweise, die vorher übersehen worden waren. Danach begann auch NRW mit der Ausbildung von entsprechenden Diensthunden.

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