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Unwetter über NRW

Deutscher Wetterdienst hebt Warnung auf

Essen

Schon wieder Unwetter. Erst war es fast unerträglich heiß. Dann zogen dunkle Wolken auf. Starkregen richtete Schäden an. Brandmeldeanlagen schlugen an - in Bochum waren dies glücklicherweise nur Fehlalarme.

dpa

Foto: Ole Spata

Ein Unwetter ist mit Starkregen und Gewittern am Donnerstagabend über Nordrhein-Westfalen gezogen. Schwerpunkte waren das Sauerland, das Ruhrgebiet und das Rheinland, wie aus den Übersichten verschiedener Wetterdienste hervorging. Der heftige Regen peitschte beispielsweise durch Straßen von Essen.

Schäden durch Starkregen in Plettenberg

In Plettenberg im Nordwesten des Sauerlandes führte Starkregen nach Polizeiangaben zu Ausfällen von Ampelanlagen, vollgelaufenen Kellern und auch hochgedrückten Gullydeckeln. An der L697 seien bei dem Unwetter an fünf Kreuzungen und Einmündungen die Ampelanlagen komplett ausgefallen, sagte ein Polizeisprecher. Zum Teil seien Gullydeckel von Wassermassen hochgedrückt worden. Die Feuerwehr berichtete von 70 Einsatzstellen. Viele vollgelaufene Keller habe es in den Ortsteilen Eschen, Böddinghausen und Eiringhausen gegeben, berichtete die Feuerwehr Plettenberg. Außerdem seien Einsätze wegen Blitzeinschlägen und umgestürzter Bäume erfolgt.

Auch in Bochum krachte es

Auch in Bochum krachte es heftig am Himmel. Mit insgesamt mehr als 100 Kräften rückten die Berufs- und die Freiwillige Feuerwehr zu 75 Einsatzstellen aus. Ein Schwerpunkt war Bochum Harpen. In der Hölderlinstraße waren mehrere Keller unter Wasser. „Anfänglich gab es viele dramatische Meldungen über eingeschlossene Personen in Fahrzeugen und stark überflutete Keller“, hieß es im Einsatzbericht. An vielen Stellen seien Straßen durch die Wassermassen unpassierbar gewesen. „Vor Ort stellte die Kräfte jedoch fest, dass die Lage sich bereits wieder beruhigt hatte.“ Durch das Gewitter hätten einige Brandmeldeanlagen Alarm ausgelöst, Brände konnten in keinem Fall festgestellt werden.

Heftiger Regen auf Autobahnen

Auch auf einigen Autobahnabschnitten regnete es heftig. „Immer wieder waren mal Fahrstreifen unter Wasser“, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei Düsseldorf, die für die Autobahnen von der niederländischen Grenze bis ins Ruhrgebiet und nach Aachen zuständig ist. Durch das Unwetter bedingt habe es aber nach ersten Erkenntnissen keine größeren Verkehrsunfälle gegeben, hieß es.Der Zentrale der Deutschen Bahn lagen am Abend keine Meldungen über Schäden oder größere Verkehrsbehinderungen durch das Unwetter in Nordrhein-Westfalen vor, wie ein Sprecher sagte.

  •   Warnlagebericht DWD
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