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Fußball

DFL-Konzept liegt Bundesanstalt für Arbeitsschutz vor

Dortmund (dpa) - Das Konzept zur Durchführung von Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga liegt seit Donnerstag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund vor. Dies bestätigte ein Sprecher der BAuA der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings werde die Bundesanstalt nach Durchsicht des Konzeptes, an dem sie nicht mitgearbeitet hat, nicht über die Durchführung von Fußballspielen ohne Zuschauer entscheiden.

dpa

Das Logo der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist am Eingang zur Zentrale zu sehen. Foto: Frank Rumpenhorst

Für die Überwachung des Arbeitsschutzes und die Möglichkeit, etwas anzuordnen, seien die Bundesländer mit ihren jeweiligen Gesundheitsämtern zuständig. Die BAuA habe hoheitliche Aufgaben mit internationalen Aktivitäten im Bereich der Regulierung von Industriechemikalien und der Zulassung sowie Bewertung von Biozidprodukten.

Über inhaltliche Punkte des Konzeptes der Deutschen Fußball Liga könne man noch keine Angaben machen, da es erst seit kurzem vorliege, hieß es bei der Bundesanstalt in Dortmund.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte gemeinsam mit seinem nordrhein-westfälischen Amtskollegen Armin Laschet (CDU) den 9. Mai als möglichen Termin für die Wiederaufnahme der Bundesliga ins Spiel gebracht. Voraussetzung sei aber, dass das Robert Koch-Institut (RKI) «grünes Licht» gebe, sagte Söder in den ARD-«Tagesthemen». Das RKI wies auf «Spiegel»-Anfrage zurück, dafür zuständig zu sein und verwies auf die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

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