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Theater

Dramatikpreis: Jury bestimmt Preisträger nach Live-Debatte

Wer erhält in diesem Jahr den renommierten Mülheimer Dramatikpreis? Wie immer entscheidet eine Jury auf der Bühne des Mülheimer Theaters an der Ruhr nach öffentlicher Debatte. Das Publikum sitzt in diesem Jahr allerdings nicht im Zuschauerraum, sondern vor dem Computer.

dpa

Mülheim/Ruhr (dpa) - Mit der Entscheidung über den diesjährigen Mülheimer Dramatikpreis enden heute die 46. Mülheimer Theatertage. Eine fünfköpfige Jury aus Kritikern und Theaterschaffenden entscheidet, welcher Autor oder welche Autorin die begehrte Auszeichnung für das beste Theaterstück in diesem Jahr erhält. Die öffentliche Debatte wird per Livestream übertragen.

Nominiert sind sieben Stücke, die seit dem 13. Mai im Internet gezeigt wurden. Ein Auswahlgremium hatte zuvor 87 Theatertexte, die seit Februar 2020 uraufgeführt wurden, gesichtet. Der Dramatikpreis (früher: «Dramatikerpreis») ist mit 15.000 Euro dotiert und gilt als eine der wichtigsten Theaterauszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Im vergangenen Jahr waren die Mülheimer Theatertage wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden.

Die sieben nominierten Stücke sind: «Tragödienbastard» von Ewelina Benbenek, «Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden» von Sibylle Berg, «Reich des Todes» von Rainald Goetz, «Der goldene Schwanz» von Rebekka Kricheldorf, «9/26 - Das Oktoberfestattentat» von Christine Umpfenbach, «Stummes Land» von Thomas Freyer und «Erste Staffel. 20 Jahre großer Bruder» von Boris Nikitin.

Vergangene Woche hatte eine andere Jury bereits den Mülheimer KinderStückePreis vergeben. Er geht in diesem Jahr an die Autorin Nino Haratischwili für ihr Kindertheaterstück «Löwenherzen».

© dpa-infocom, dpa:210528-99-780094/3

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