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Duisburg beendet nach mehr als zehn Jahren Überschuldung

Duisburg (dpa)

Die strukturschwache Industriestadt Duisburg beendet mit dem neuen Kommunalhaushalt 2022/23 voraussichtlich eine mehr als zehn Jahre dauernde Zeit der Überschuldung. Nach dpa-Informationen sieht der Etat, den die Stadtspitze am kommenden Montag im Rat einbringen will, sowohl einen Jahresüberschuss in beiden Jahren als auch die Rückkehr zu einem positiven Eigenkapital Ende 2022 vor. Damit entfällt voraussichtlich ab 2023 die Genehmigungspflicht des Haushaltes durch die Bezirksregierung, und die Stadt hat wieder mehr Freiheiten etwa bei Investitionsvorhaben.

Von dpa

Duisburg hatte zuvor von 1993 bis 2014 Jahr für Jahr teils tiefrote Zahlen geschrieben. Seit 2010 war auch das Eigenkapital aufgezehrt - ab da galt die Kommune als überschuldet. 2015 hatte Duisburg die Gewerbe- und Grundsteuer deutlich angehoben, ein Sparprogramm aufgelegt und angefangen, teure Kassenkredite abzubauen. Außerdem half das Land seit 2011 mit zweistelligen Millionenbeträgen im Jahr über den kommunalen Stärkungspakt.

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