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Polizei

Ein Jahr nach Floyds Tod: Demonstration gegen Rassismus

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein Jahr nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizei-Einsatz haben einige Hundert Menschen in Düsseldorf gegen Rassismus demonstriert. Die Anhänger der Bewegung «Black lives matter» (auf deutsch etwa: «Schwarze Leben zählen») zogen am Samstag durch die Düsseldorfer Innenstadt zum Landtag. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, verlief die Kundgebung friedlich. Die Leitstelle in Düsseldorf zählte am Nachmittag rund 300 Teilnehmer, Beobachter sprachen hingegen von bis zu 500.

dpa

Eine Demonstrantin zeigt ihre Faust. Foto: David Young

Viele protestierten als Symbol des Widerstands und der Solidarität mit erhobener Faust. Auf ihren Transparenten war zu lesen: «no justice - no peace» (keine Gerechtigkeit - kein Frieden), «silence is violence» (Schweigen ist Gewalt) oder «united against racism and fascism» (vereint gegen Rassismus und Faschismus).

Floyds Tod am 25. Mai 2020 in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota hatte in den USA Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst, die über Monate anhielten. Der weiße Ex-Polizist Derek Chauvin, der sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals gedrückt hatte, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen, war vor einem Monat schuldig gesprochen worden. Die Verkündung des Strafmaßes ist für den 25. Juni geplant.

© dpa-infocom, dpa:210529-99-787647/3

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