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Ende der Belehrung: NRW-Grüne mit Habeck-Faktor im Aufwind

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Grünen in Nordrhein-Westfalen freuen sich über einen Rekord-Anstieg ihrer Mitgliederzahlen und führen das auch auf den Stil ihrer Bundesparteispitze zurück. «Wir sind gewachsen wie nie zuvor», bilanzierte Landesparteichef Felix Banaszak am Dienstag in Düsseldorf.

dpa

Felix Banaszak, NRW Landesparteivorstand, spricht auf der Landesdelegiertenkonferenz der NRW Grünen. Foto: Roland Weihrauch

Mit einem Plus von gut 13 Prozent seit der verlorenen NRW-Landtagswahl im Mai 2017 stünden die NRW-Grünen nun haarscharf vor der 15 000-Mitgliedermarke - dem höchsten Wert ihrer Parteigeschichte. Selbst im Jahr der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 sei der Zuwachs nicht einmal halb so hoch ausgefallen.

Der erfreuliche Trend sei auch dem «neuen Habitus» der beiden seit einem Jahr amtierenden Bundesvorsitzenden, Annalena Baerbock und Robert Habeck, zuzuschreiben, sagte Landeschefin Mona Neubaur. «Das ist ein Aushängeschild für die Partei.» Den neuen Stil beschrieb sie mit den Worten: «nicht mehr belehren, Respekt vor anderen Meinungen haben, Lösungen in den Vordergrund stellen, nicht Probleme verwalten.»

Die NRW-Grünen führen den Mitgliederzuwachs aber auch auf ihre klare Haltung für den Erhalt des Hambacher Forsts und gegen Rechtspopulisten zurück. Der kompromisslose Kampf gegen Rechts sei ein Alleinstellungsmerkmal ihrer Partei, meinte Neubaur. «Der stärkste Gegenpol der AfD sind die Grünen.»

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