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Europarlamentarier Brok lässt Zukunft offen

Düsseldorf (dpa) - Eine Woche vor der endgültigen Aufstellung der nordrhein-westfälischen Europawahlliste lässt der langjährige Europaparlamentarier Elmar Brok (CDU) seine politische Zukunft offen. Brok wollte sich am Samstag beim Neujahrsempfang der NRW-CDU nicht äußern, ob er bei der Landesvertreterversammlung am 26. Januar in Siegburg seine letzte Chance für eine Nominierung nutzen werde. Er wisse aber, was er tun werde, sagte er am Rande der Veranstaltung auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur.

dpa

Elmar Brok beim Sprechen. Foto: Kay Nietfeld

Der 72-jährige Ostwestfale Brok hatte im CDU-Landesvorstand eine geheime Kampfabstimmung gegen den Landtagsabgeordneten Stefan Berger verloren und war nicht mehr für die Europawahl aufgestellt worden. Brok sitzt seit fast 40 Jahren im Europaparlament. Er wollte bei der Wahl im Mai für weitere fünf Jahre kandidieren.

Broks letzte Chance sind die 250 Delegierten der Landesvertreterversammlung. Diese segnen die Wahlliste in Siegburg endgültig ab. Dort könnte Brok in einer erneuten Kampfkandidatur versuchen, doch noch auf einen sicheren Listenplatz zu kommen.

Unter anderem hatte sich EU-Kommissionschef Jean Claude Juncker für einen Verbleib des einflussreichen Brok im Europarlament stark gemacht.

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