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Ex-Islamberater: SPD fragt nach angeblichen Ditib-Kontakten

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Nachdem der Vertrag der Landesregierung mit einem Islamberater wegen Zweifeln an seiner akademischen Laufbahn aufgelöst wurde, hat die Opposition weitere Fragen zu dem Mann: Die SPD will wissen, seit wann die Regierung «Hinweise zum möglicherweise gefälschten Lebenslauf» hatte und ob sie etwas von Kontakten des Ex-Beraters zum Moscheeverband Ditib wusste. Über solche hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

In einer Kleinen Anfrage im Landtag will der SPD-Abgeordnete Jochen Ott unter anderem wissen, ob der damalige Berater Lobbyarbeit für die Ditib bei der Besetzung der neuen Kommission für islamischen Religionsunterricht betrieben hat. Die «Bild»-Zeitung hatte zunächst über die Anfrage berichtet.

Die Landesregierung hatte den Werkvertrag mit dem Berater in Fragen des Islam nach mehr als zehn Jahren «einvernehmlich aufgelöst», wie es diese Woche aus dem Schulministerium hieß. «Welt» und «Welt am Sonntag» hatten zuvor recherchiert, dass es unter anderem Zweifel an der Echtheit der Dissertation des Mannes gibt.

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