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Bundesliga

Fabian wird neuer Sportchef: Reis-Verhandlungen vertagt

Bochum (dpa)

Patrick Fabian wird neuer Sportchef des VfL Bochum. Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwoch mitteilte, tritt der ehemalige VfL-Profi vom 1. September an die Nachfolge von Sebastian Schindzielorz an und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025. «Patrick Fabian erfüllt das Anforderungsprofil, das für die Position wichtig ist. Als ehemaliger Nachwuchs- und Lizenzspieler des VfL kennt er den Verein und weiß um die Anforderungen, die an uns gestellt werden, sowohl im Profi- als auch im Talentwerkbereich», kommentierte der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis.

Von dpa

Bochums Patrick Fabian. Fabian wird neuer Sportchef des VfL Bochum. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archiv

Der 34 Jahre alte Fabian bestritt 157 Spiele für den Revierclub und arbeitete nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn in den vergangenen beiden Jahren als Assistent von Schindzielorz. Dabei hat er laut Villis «Einblicke in die Kernelemente seiner zukünftigen Tätigkeit nehmen können» und sich darüber hinaus fortgebildet, «um für den Job in der Führungsebene vorbereitet zu sein».

«Nach mehr als 22 Jahren beim VfL Bochum erfüllt es mich mit Stolz, nun die Funktion des Geschäftsführers Sport zu übernehmen», sagte Fabian. «Gemeinsam mit Ilja Kaenzig in der Geschäftsführung gilt es nun den eingeschlagenen erfolgreichen Weg der letzten Jahre weiter fortzusetzen und den VfL auch in Zukunft im deutschen Profifußball wettbewerbsfähig zu halten.»

Keine Entscheidung gab es dagegen bei den Verhandlungen mit Trainer Thomas Reis über die Verlängerung des bis zum Saisonende laufenden Vertrags. «Fakt ist: Es gab Angebote seitens des Vereins, zuletzt vor dem ersten Pflichtspiel dieser Saison. Bisher konnten wir uns nicht einigen. In der jetzigen Situation ist es aber wichtig, den vollen Fokus auf die Liga und die Mission Klassenerhalt zu richten», erklärte Reis mit Bezug auf den schlechten Saisonstart des Tabellenletzten mit drei Niederlagen in den ersten drei Spielen. «Wir sind übereingekommen, die Vertragsverhandlungen zunächst ruhen zu lassen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt, zum Beispiel während der Weltmeisterschaft, wieder aufzunehmen», ergänzte Villis.

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