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Luftverkehr

Flughafen Düsseldorf denkt über Jobabbau nach

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Flughafen Düsseldorf rechnet wegen der Corona-Pandemie in den kommenden Jahren mit 20 bis 30 Prozent weniger Flügen und denkt über den Abbau von Arbeitsplätzen nach. Das Unternehmen müsse die «personellen Ressourcen den neuen Rahmenbedingungen anpassen», teilte ein Flughafensprecher am Sonntag auf Anfrage mit. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi will der größte nordrhein-westfälische Airport 600 Arbeitsplätze abbauen - das wäre etwa jeder vierte Job.

dpa

Die menschenleere Haupthalle mit den Check-In-Schaltern des Düsseldorfer Flughafens. Foto: Marcel Kusch

Über den geplanten Arbeitsplatzabbau habe die Geschäftsführung die Beschäftigten in einer Videonachricht informiert, teilte Verdi mit. Der Abbau soll nach Angaben der Gewerkschaft im kommenden Jahr beginnen - in diesem Jahr seien die Jobs unter anderem durch die Kurzarbeiter-Regelung noch gesichert.

Der Flughafen argumentierte in der Stellungnahme am Sonntag, ohne eine Anpassung würden die Umsatzeinbrüche das Unternehmen dauerhaft in die Verlustzone führen. Zu der von Verdi genannten Zahl von 600 Jobs äußerte sich der Sprecher auf Anfrage zunächst nicht.

Weil der Flugverkehr in der Corona-Krise nahezu zum Erliegen gekommen ist, hatte der Flughafen Düsseldorf schon im März Kurzarbeit für seine rund 2300 Beschäftigten bis zum Jahresende beantragt. Dabei stockt die Flughafengesellschaft das Kurzarbeitergeld für alle betroffenen Mitarbeiter auf 90 Prozent des Nettogehalts auf.

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