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Flutkatastrophe im Ahrtal

Heimweh und Ungewissheit: So geht es Familie Coßmann ein Jahr nach der Flut

Mayschoss

Es waren dramatische Stunden, die Familie Coßmann im Ahrtal während der Flutkatastrophe erlebten. Ein Jahr später stehen sie noch immer vor den Trümmern dessen, was mal ihr Zuhause war. Und die Zukunft ist noch immer ungewiss.

Von Gunnar A. Pier

Melanie Coßmann und ihr Sohn Jakob (6) in der Ruine: Das Haus der jungen Familie wurde bei der Flutkatastrophe im Juli 2021 so sehr beschädigt, dass es abgerissen werden muss. Der Neubau ist bereits geplant, doch die Baugenehmigung fehlt noch. Foto: Gunnar A. Pier

Jakob ist sechs Jahre alt und zeigt mit dem Finger hinauf durch die beiden Stahlträger, die von der Zwischendecke im Haus seiner Familie geblieben sind. „Da war mein Zimmer“, sagt er, und es wird nicht klar, wie traurig ihn der Anblick wirklich macht. Sein Zimmer ist jedenfalls weg, der Rest des Hauses muss ebenfalls abgerissen werden. Zu stark wurde es beschädigt, als am 14. Juli 2021 die gewaltige Flutwelle durchs Ahrtal rauschte und massenhaft Tod und Verwüstungen brachte.

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