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Gesundheit

Französischer Corona-Erkrankter stirbt in Uniklinikum

Essen (dpa/lnw) - Ein Corona-Patient aus Frankreich ist im Essener Klinikum gestorben. Wie das Universitätsklinikum am Dienstag mitteilte, war der 76-Jährige mit sieben weiteren französischen Erkrankten Ende März von Metz aus im Rahmen eines Solidaritätsprojektes nach Essen verlegt worden. Er wurde in der Universitätsklinik unter anderem mit einem Beatmungsgerät versorgt. Er habe unter schweren Vorerkrankungen gelitten und sei am Montag gestorben, teilte die Klinik mit.

dpa

Ein Flatterband trennt einen Durchgang für zwei verschiedene Symptommuster in der zentralen Notaufnahme des Uniklinikums. Foto: Marcel Kusch

Zwei weitere Männer konnten deutlich stabilisiert inzwischen nach Frankreich zurückkehren. Der 67 Jahre alte Eisenbahner und der 68-jährige Bergmann aus dem Raum Metz waren Ende März in kritischem Zustand und künstlich beatmet auf die Essener Intensivstation gebracht worden. Am vergangenen Freitag wurden sie in ihre Heimat zurückverlegt. Die übrigen französischen Patienten werden weiter in Essen versorgt.

Der Osten Frankreichs ist von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen. Frankreich hatte sich daher mit einem Hilfsgesuch an die Landesregierung gewandt. Auch Patienten aus Italien und den Niederlanden werden im Rahmen der Solidaritätsaktion in nordrhein-westfälischen Kliniken behandelt, weil in ihrer Heimat die Kapazitäten knapp wurden.

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