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Frau erstochen: Richter wollen Urteil sprechen

Ein Mann ersticht seine Lebensgefährtin. Grund soll ein Streit um die gemeinsame Tochter gewesen sein. Jetzt wollen die Richter das Urteil sprechen.

dpa

Eine goldfarbene Justitia-Figur steht vor Aktenbergen, die sich auf einem Tisch stapeln. Foto: Britta Pedersen

Hagen (dpa/lnw) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod einer dreifachen Mutter aus Hagen wollen die Richter am heutigen Dienstag das Urteil sprechen. Angeklagt ist der Ehemann der 38-Jährigen. Er hat gestanden, seine Frau am 9. Juni 2020 erstochen zu haben. Die Ärzte hatten später 49 Stich- und Schnittverletzungen gezählt. Zum Prozessauftakt am Hagener Schwurgericht hatte der 25-jährige Serbe erklärt, dass er die Kontrolle über sich verloren habe. Er sei wütend gewesen, weil ihm seine Frau nach zwei Affären nicht die gemeinsame, damals dreijährige Tochter überlassen wollte. Die Staatsanwaltschaft hat lebenslange Haft wegen Mordes beantragt.

© dpa-infocom, dpa:210222-99-547613/2

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