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Kältewelle

Frost fast überall im Land - Letzter Katastrophenfall aufgehoben

Essen/München/Off...

Frost und kaum Schnee, dazu viel Sonne: Das verspricht die Wettervorhersage für die nächsten Tage. Gute Nachrichten gab es von der bayerischen Schneefront.

dpa/lnw

Temperaturen von Minus 12 Grad werden auf einem Thermometer auf dem Brocken angezeigt. Wetter-Experten sagen: In den nächsten Tagen wird es in Deutschland eisig kalt. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Nach den heftigen Schneefällen in Bayern hat die letzte betroffene Region am Wochenende den Katastrophenfall aufgehoben. Der Landrat des Kreises Berchtesgadener Land, Georg Grabner, erklärte die Ausnahmesituation am Samstag ab 12 Uhr für beendet.

Während des zehntägigen Katastrophenfalls seien rund 12.000 Einsatzkräfte aus dem Landkreis und ganz Bayern im Einsatz gewesen, hieß es weiter. Die Helfer hätten in dieser Zeit rund 1600 Dächer vor allem von Privathäusern von den Schneemassen befreit, um Einstürze zu verhindern. Der Katastrophenfall war Anfang Januar wegen extremer Schneefälle in fünf bayerischen Landkreisen ausgerufen worden.

Größere Schneefälle erwartet der Deutsche Wetterdienst in Offenbach für die nächsten Tagen nicht. Allerdings bleibe es auch zu Beginn der Woche frostig, teilten die Meteorologen am Sonntag mit. Am Montag erreichen die Temperaturen demnach Höchstwerte von drei Grad an den Küsten und minus drei Grad im Süden und den höheren Lagen. Vielerorts solle die Sonne scheinen.

Mondfinsternis bei wolkenlosem Himmel

In der Nacht zum Dienstag kann es in Vorpommern schneien, sonst bleibt es weitgehend trocken. Die Temperaturen sinken auf bis zu minus zehn Grad im Bergland und null Grad an den Küsten, bevor sie auf Werte zwischen null und drei Grad am Tag steigen. Auch im Tagesverlauf bleibt es meist trocken. Erst gegen Abend ist im Westen Schneefall möglich. Am Mittwoch ziehen dann Wolken über den Süden und die Mitte Deutschlands, die aber nur vereinzelt Schnee bringen.

Handschuhe, Mütze und Schal gehören auch in der kommenden Woche dazu - denn es wird knackig kalt in NRW. Im Siegerland könnten die Temperaturen nachts sogar auf minus 13 Grad fallen. Zu der Eiseskälte gesellen sich im Laufe des Montags erste Wolken, die sich am Dienstag flächendeckend ausbreiten. Dann könnten zwei bis drei Zentimeter Schnee fallen.

Für Mondgucker hat der DWD am Sonntag gute Chancen prognostiziert, die totale Mondfinsternis bei weitgehend wolkenlosem Himmel beobachten zu können. Wer das Schauspiel am frühen Montagmorgen verfolgen will, muss sich allerdings warm anziehen - und früh aus dem Bett kommen. Von 5.41 Uhr an liegt der Mond etwa eine Stunde lang komplett im Kernschatten der Erde und schimmert rötlich.

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