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Fußball

Funkel glaubt nicht an vorzeitigen Abstieg

Köln (dpa) - Das Quarantäne-Trainingslager des 1. FC Köln im Schlosshotel Bensberg hat gleich mit einer großen Enttäuschung begonnen. Am Mittwochabend erlebte die FC-Delegation vor dem Bildschirm, wie sich Abstiegskonkurrent und nächster Gegner Hertha BSC mit einem 2:1 beim feststehenden Absteiger FC Schalke 04 einen Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Rheinländer erarbeitete. «Das war nicht unerwartet. Schalke hat aber bis zur letzten Sekunde alles versucht», sagte FC-Trainer Friedhelm Funkel.

dpa

Kölns Trainer Friedhelm Funkel vor einem Spiel. Foto: Rolf Vennenbernd

Im Kampf gegen den siebten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga setzt der Trainer-Oldie auf die Abgeschiedenheit des Bergischen Landes. «Wir können uns in Ruhe vorbereiten», sagte der 67-Jährige. An einen vorzeitigen Abstieg am Samstag glaube er nicht. «Da müssten schon viele negative Dinge zusammenkommen», sagte der FC-Coach dem TV-Sender Sky. Die Mannschaft sei sehr zuversichtlich. «Sie trainiert gut und glaubt an den Klassenverbleib. Wir können jetzt zehn bis zwölf Tage eng zusammenarbeiten und da sind wir auf einem guten Weg», befand Funkel am Donnerstag. Zum Training fahren die Kölner zur 30 Kilometer entfernten Anlage am Geißbockheim.

Personell hat der Coach für klare Verhältnisse gesorgt. Der angeschlagene Leihspieler Emmanuel Dennis sowie die Nachwuchsspieler Marvin Obuz und Tim Lemperle sind nicht mit im Trainingsquartier. «Wir wollten nicht einen noch größeren Kader mitnehmen. Wenn Emmanuel wieder einsteigen kann, dann wird er bei der U23 trainieren», erklärte der Kölner Trainer.

Unfreiwillig muss Funkel wohl auf seinen Kapitän verzichten. Ob die Risswunde am Bein von Jonas Hector am Samstag einen Einsatz zulässt, ist sehr fraglich. Bislang hat der 30-Jährige nur auf dem Fahrrad gesessen. «Die Wunde sieht gut aus, aber sein Einsatz ist schon noch offen», sage Funkel. Auch bei Mittelstürmer Sebastian Andersson müsse man die zweite Trainingseinheit abwarten. Letztlich sei es aber egal, wer am Samstag auf dem Platz steht. «Jeder muss laufen, bis er nicht mehr kann. Das ist der Mannschaft bekannt», sagte der Coach.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-584000/2

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