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Landtag

Gebauer verteidigt Schulöffnung: „Möglich und erlaubt“

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat die schrittweise Öffnung der Schulen schon ab diesem Donnerstag verteidigt. Die Wiederaufnahme des Schulbetriebs sei „möglich und erlaubt“, sagte Gebauer am Mittwoch im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags. Die Landesregierung folge dabei einem Hygiene-Gutachten von Experten auf Grundlage der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts.

dpa

Yvonne Gebauer (FDP) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Federico Gambarini

Lehrer mit gesundheitlichen Gefährdungen seien vom Präsenzunterricht ausgeschlossen, betonte die Ministerin. Auch Schüler, die zu Risikogruppen zählten, könnten sich durch eine schriftliche Mitteilung ihrer Eltern an die Schule vom Präsenzunterricht befreien lassen. Allerdings müssten sie unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen dennoch an Prüfungen teilnehmen.

Maske bei dauerhafter Unterschreitung des Mindestabstands

Eine Maskenpflicht bestehe an den nordrhein-westfälischen Schulen grundsätzlich nicht, sagte Gebauer. Das Tragen einer Maske sei nur dort erforderlich, wo der Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen „nicht dauerhaft eingehalten werden kann“.

Verhaltensregeln für Schüler

Zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs seien gemeinsam mit den Kommunen Hinweise und Verhaltensregeln an die Schüler beschlossen worden, sagte Gebauer. Empfohlen werde unter anderem, lieber zu Fuß oder per Fahrrad zur Schule zu kommen als mit Bus und Bahn. Außerdem sollen die Schüler ihre Handy-Displays regelmäßig reinigen und in Bus und Bahn keine Gespräche führen. Viele Kommunen kehrten in diesen Tagen zum Regelfahrplan zurück, erklärte die Ministerin.

„Signal in Richtung Normalität“

„Mit dem morgigen Unterrichtsbeginn wollen wir auch ein Signal geben in Richtung Normalität“, betonte die FDP-Politikerin. „Unterricht in gewohnter Form, wie es ihn bis zum 13. März gegeben hat, werden wir in dieser Form bis Ende des Schuljahres so nicht durchführen können.“ Ziel sei es aber, allen Schülern bis dahin wenigstens eine teilweise Rückkehr zu ermöglichen.

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