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Agrar

Geflügelpest bestätigt: 30 000 Junghennen werden getötet

Delbrück (dpa/lnw) - Nach einem Ausbruch der Geflügelpest in einem Betrieb in Delbrück (Kreis Paderborn) werden dort 30 000 Junghennen getötet. Damit sei am Montagmorgen begonnen worden, sagte eine Sprecherin des Kreises. Die Analyse durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe habe den Geflügelpestverdacht bestätigt. Jetzt stehe noch das Ergebnis der Untersuchung beim Friedrich-Löffler-Institut auf den genauen Typus des Geflügelpest-Erregers aus. Die Geflügelpest ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung.

dpa

Ein Schild weist einen Geflügelpest-Sperrbezirk aus. Foto: Stefan Sauer

Um den betroffenen Betrieb herum wurde eine Überwachungszone eingerichtet, in der Hühner, Enten, Gänse und anderes Geflügel auf anderen Höfen in ihren Haltungen bleiben müssen. In der Überwachungszone befinden sich insgesamt 109 Geflügelbetriebe in denen rund 648 000 Tiere gehalten werden. Die Überwachungszone umfasst auch Teile des Kreises Gütersloh.

Die Hennen werden durch die Begasung mit Kohlendioxid getötet. Danach werden die Ställe gereinigt und desinfiziert. Der betroffene Landwirt erhält eine Entschädigung aus der Tierseuchenkasse.

© dpa-infocom, dpa:210321-99-912989/3

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