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Überfall

Geständnis im Prozess um Banküberfall mit Säge

Bielefeld (dpa)

Im Prozess um einen Banküberfall mit einer Säge hat der 26-jährige Angeklagte am Freitag ein Geständnis abgelegt. Vor dem Bielefelder Landgericht ließ der seit seinem 18. Lebensjahr unter einer paranoiden Schizophrenie erkrankte Mann durch seinen Verteidiger erklären, dass er der Täter gewesen sei. Mehr sagte der 26-Jährige am ersten Prozesstag nicht. Die Anklage wirft ihm schweren Raub und versuchte räuberische Erpressung im Zustand verminderter Schuldfähigkeit vor.

Von dpa

Ein Schild mit der Aufschrift "Angeklagter" wird auf die Gerichtsbank gestellt. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Auf im Gerichtssaal gezeigten Videos war zu sehen, wie der 26-Jährige am 11. August 2022 eine Sparkassenfiliale in Minden betritt, einer Mitarbeiterin eine Säge an den Oberarm hält, auch andere Mitarbeiter bedroht, später Schubladen durchsucht und mit zwei Münzrollen im Wert von 150 Euro die Filiale verlässt.

Auf dem zweiten Video vom 24. August, das auch als Beweismittel in den Prozess eingeführt wurde, ist zu sehen, wie der Angeklagte eine Spielhalle betritt und sich ein weißes Strumpfband überzieht. Kurz darauf kommt er nach einem zweiten Überfall mit einem Messer in der Hand und ohne Beute zurück.

Der Prozess wird am 11. Januar mit Zeugenvernehmungen fortgesetzt.

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