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Kriminalität

Gesuchter Ehemann nach Messerattacke weiter flüchtig

Duisburg (dpa/lnw) - Nach einer Messerattacke auf eine 40-Jährige in Duisburg ist der gesuchte Ehemann weiter auf der Flucht. Der 39-Jährige steht im Verdacht, seine von ihm getrennt lebende Frau am Mittwochnachmittag an einer Grünanlage angegriffen und schwer verletzt zu haben. Rettungskräfte brachten die 40-Jährige mit Schnittverletzungen ins Krankenhaus, sie musste notoperiert werden. Die Frau sei außer Lebensgefahr, erklärte eine Polizeisprecherin am Donnerstagmorgen. Nach dem mutmaßlichen Täter werde bundesweit gefahndet.

dpa

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Nach ersten Erkenntnissen war die 40-Jährige mit den gemeinsamen fünf Töchtern im Alter zwischen sieben und 19 Jahren unterwegs, als der 39-Jährige plötzlich aufgetaucht sein soll. Er habe seine Frau zur Rückkehr in die pfälzische Heimat bewegen wollen, sie habe jedoch abgelehnt. Dann habe der 39-Jährige das Messer aus einer Tasche gezogen und zugestochen. Er soll seine Frau am Hals verletzt haben.

Nach Angaben der Ermittler hatte die 19-jährige Tochter der beiden versucht, dazwischenzugehen, und dabei ebenfalls Schnittverletzungen erlitten. Auch sie wurde in eine Klinik gebracht, Lebensgefahr bestehe aber nicht, hieß es nach der Tat. Der 39-Jährige sei zu Fuß geflüchtet.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

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