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Hund und Katz in der Kunst: Ausstellung in Schloss Moyland

Das Museum Schloss Moyland hat seinen Kunstbestand nach Tier-Abbildungen durchforstet. Weil Hunde und Katzen sich oft spinnefeind sind, hat sich das Museum etwas für die Ausstellung überlegt.

dpa

Das Bild "Dackel" von Bruno Héroux ist zu sehen. Foto: ---

Bedburg-Hau (dpa/lnw) - Hunde und Katzen sind auch bei Künstlern beliebt: Das Museum Schloss Moyland stellt 160 Kunstwerke über die Lieblingshaustiere aus. Die Arbeiten haben unter anderem Ernst Ludwig Kirchner, Joseph Beuys und Heinrich Campendonk geschaffen. Insgesamt werden Werke von 56 Künstlern ausgestellt. Da Hunde und Katzen sich oft nicht ausstehen können, sind die Tiere auch in der Ausstellung getrennt in unterschiedlichen Räumen. Die Schau «Tierische Freunde. Hunde und Katzen aus der Sammlung» bleibt vom 26. Mai bis zum 22. September in dem Museum bei Kleve.

Meist sind es Papierarbeiten und kleine Formate, die von den Ausstellungsmachern ausgesucht wurden. Auch Medaillen sowie Skulpturen aus Holz, Porzellan und Metall werden gezeigt. Oft sind es Porträts einzelner Tiere. So hat Bruno Héroux 1920 einen putzigen kleinen Dackel abgebildet, andere haben eine Bulldogge, einen kleinen Bernhardiner oder den Kopf eines Schäferhundes mit heraushängender Zunge gemalt.

Das Museum hat die Schau als Mitmach-Ausstellung geplant. Unter anderem soll es einen Fotowettbewerb geben. Echte Haustiere sind im Museum Schloss Moyland allerdings nicht erlaubt. «Tiere dürfen nicht mit in das Museum genommen werden», steht in der Hausordnung. Ausgenommen sind Hunde, die Menschen mit Behinderung unterstützen.

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