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Impfangebot für Schüler wird zum neuen Schuljahr ausgebaut

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Schülerinnen und Schüler einer Grundschule sitzen mit Abstand in ihrem Klassenraum. Nach gut sechs Wochen Ferien geht es wieder in die Klassenzimmer - landesweit beginnt der Unterricht in NRW im Präsenzmodus. Foto: Marcel Kusch/dpa/Symbolbild

Auch Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren sollen an allen Schulformen in Nordrhein-Westfalen ein Impfangebot erhalten. Das kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) zu Beginn des neuen Schuljahrs 2021/22 am Mittwoch an. Da die Ständige Impfkommission nun auch Impfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 17-Jährige empfehle, werde man «an allen Schulformen ab der Sekundarstufe I niedrigschwellige Impfangebote für Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren einrichten.»

Für ältere Jahrgänge der Sekundarstufe II und das Schulpersonal können seit Mittwoch Impfungen an allen weiterführenden Schulen angeboten werden. An Berufsschulen gab es die Möglichkeit bereits zuvor.

Für rund 2,5 Millionen Schüler in NRW hat am Mittwoch der Unterricht trotz steigender Corona-Neuinfektionen wieder landesweit im Präsenzmodus begonnen - mit Maskenpflicht in Klassenraum und Gebäude. Zwei Tests pro Woche sind vorgeschrieben, allerdings nicht mehr für nachweislich Geimpfte und Genesene. Beim Positiv-Test eines einzelnen Schülers muss nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne.

Gebauer betonte, es gehe zunächst darum, dass die Kinder und Jugendlichen sich wieder an den Präsenzunterricht gewöhnen könnten, danach beginne die gezielte Förderung. Das Aufholen pandemiebedingter Lernrückstände unterstützen Bund und Land mit hohen Millionensummen. Damit würden etwa Bildungsgutscheine für Schüler oder zusätzliches Personal finanziert. Obwohl 171 Schulen von der Flutkatastrophe Mitte Juli getroffen worden seien, sei auch hier der Schulstart «weitestgehend möglich».

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