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Ingolstadt mit dritter Pleite in Folge: Druck auf Pätzold

Ingolstadt (dpa/lby)

Der FC Ingolstadt wartet in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf den ersten Heimsieg. Die Oberbayern verlieren gegen Fortuna Düsseldorf mit 1:2. Der Druck auf Trainer Pätzold wächst.

Von dpa

Torwart Florian Kastenmeier von Düsseldorf (r) und Christian Gebauer von Ingolstadt kämpfen um den Ball. Foto: Armin Weigel/dpa

An Einsatz und Willen hat es den Ingolstädtern im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf nicht gefehlt. Punkte nahmen die Schanzer aus dem Duell in der 2. Fußball-Bundesliga aber - wieder einmal - nicht mit. Stattdessen wächst nach der 1:2-Niederlage am Samstag der Druck auf FCI-Trainer Roberto Pätzold, dessen Team mit nur einem Sieg aus acht Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz verharrt. «Wir müssen jetzt versuchen, die Köpfe schnell wieder hochzunehmen und die sich uns bietenden Möglichkeiten eiskalt zu nutzen», forderte FCI-Verteidiger Tobias Schröck nach der dritten Pleite in Serie.

Vor 4572 Zuschauern erzielten André Hoffmann (57. Minute) und Matthias Zimmermann (74.) die Treffer für die Fortuna, bei der Torwart Florian Kastenmeier für ein Handspiel weit vor seinem Tor mit einer Roten Karten vom Platz gestellt wurde (84.). Vertreter Raphael Wolf kassierte das Ingolstädter Tor per Foulelfmeter, Fatih Kaya (90.+3) traf. Die Mannschaft habe alles versucht und sich am Ende nicht belohnen könnte, sagte Pätzold, für den es bald engen werden könnte. Vor dem Spiel gegen Fortuna hatte FC-Vorstandschef Peter Jackwerth Zweifel am neuen Kurs der FCI-Mannschaft geäußert.

Die Partie mit robuster Zweikampfführung und anfänglich wenig Spielfluss nahm spät Fahrt auf. Die erste Hälfte war noch ereignisarm verlaufen. Die beste Chance hatte Aufsteiger Ingolstadt durch Patrick Schmidt (42.), der an Kastenmeier scheiterte. Auch nach der Pause war Schmidt mit einem Schuss über das Tor gefährlich (55.).

Nach einer Freistoß-Hereingabe des starken Khaled Narey bestrafte dann Hoffmann eine wieder einmal zu zögerliche Ingolstädter Defensive. Zimmermann baute nach erneuter Vorarbeit von Narey den Vorsprung aus. Am Sieg änderten auch der verunglückte Ausflug von Kastenmeier, der mit einem Handspiel eine Torchance vereitelte, und der eiskalt verwandelte Elfmeter nichts mehr.

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