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Flutkatastrophe

Innenminister Reul am 11. März im Untersuchungsausschuss

Düsseldorf (dpa/lnw)

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) ist für den kommenden Freitag (11. März) als Zeuge im Untersuchungsausschusses des Landtags zur Flutkatastrophe geladen. Die Vernehmung soll am Vormittag (10.30) beginnen, wie aus der auf der Internetseite des Landtags veröffentlichten Tagesordnung hervorgeht. Ursprünglich sollte Reul schon vergangene Woche im U-Ausschuss aussagen. Seine Zeugenaussage wurde aber verschoben, nachdem sich die Vernehmung von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) bis in die Nacht hingezogen hatte.

Von dpa

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul. Foto: David Young/dpa/Symbolbild

Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. In NRW starben 49 Menschen, die Schäden wurden bei ersten Schätzungen auf etwa 13 Milliarden Euro beziffert.

Der vom Landtag eingesetzte Untersuchungsausschuss prüft, ob es zu Versäumnissen und Fehlern im Zuge der Katastrophe gekommen ist. Ein vom Ausschuss bestellter Gutachter hatte zahlreiche Mängel und Versäumnisse aufgezeigt. So habe es vor allem an einer unmissverständlichen Warnung der Bevölkerung gefehlt.

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