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Innenministerium: Einbrecher waren wohl Wiederholungstäter

Düsseldorf/Meerbusch (dpa)

Nach dem Einbruch bei Moderatorin Verona Pooth an Heiligabend sieht die Polizei einen Zusammenhang zu einem weiteren Einbruch am Vortag. Das geht aus einem Papier des NRW-Innenministeriums an den Landtag hervor.

Von dpa

Verona Pooth lächelt vor einer Preisverleihung. Foto: Henning Kaiser/dpa/Archivbild

Die SPD-Fraktion hatte mit Bezug auf den Einbruch in der Pooth-Villa in Meerbusch bei Düsseldorf nach der Gesamtzahl der Taten über die Feiertage gefragt. Laut Antwort des Innenministeriums gab es zwischen dem 22. und 28. Dezember landesweit 784 vollendete oder versuchte Einbrüche - 2015 seien es aber noch fast drei Mal so viele gewesen.

Im Fall Pooth gehe die zuständige Polizei von einem «Zusammenhang zu einer weiteren Tat des Vortages» aus. Diesen Verdacht hatte Verona Pooth kurz nach dem Einbruch bereits gegenüber der «Bild»-Zeitung geäußert: Die Opfer waren Freunde aus der Nachbarschaft.

Laut Innenministerium wurden nach den Einbrüchen in Meerbusch «sofortige umfangreiche offene und verdeckte Fahndungsmaßnahmen eingeleitet». Zudem seien mehr Streifen in der Stadt gefahren worden. «Den Geschädigten wurde in jedem Einzelfall ein Beratungsangebot durch das Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz unterbreitet.»

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