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Bundesliga

Kainz nach Kölner Pokal-Aus: «Nicht alles schlecht»

Köln (dpa)

Das dritte Pokal-Aus gegen einen Zweitligisten binnen eineinhalb Jahren hat der 1. FC Köln vor dem Bundesligastart gegen den FC Schalke 04 (Sonntag, 17.30 Uhr) gut verarbeitet. Trotz der Niederlage gegen Jahn Regensburg seien viele Sachen schon gut gewesen, befand FC-Profi Florian Kainz. «Läuferisch haben wir alles rausgehauen und wir sind nach dem 0:2 zurückgekommen. Wir waren auch fitter als der Gegner», sagte der Österreicher der «Kölnischen Rundschau».

Von dpa

«Man kann nicht alles gutreden, wenn man gegen einen Zweitligisten ausscheidet, aber es war sicher auch nicht alles schlecht», erklärte Kainz. Die anschließenden Diskussionen über die Elfmeterschützen und die Tatsache, dass zwei Verteidiger ran mussten und prompt verschossen, seien überflüssig. «Das ganze Thema wird meiner Meinung nach ein bisschen zu hoch aufgehängt. In Regensburg haben sich fünf Jungs gemeldet, die schießen wollten und die haben geschossen. Im Elfmeterschießen kann alles passieren», sagte Kainz.

Der 29-Jährige, der am Samstag vorzeitig ausgewechselt wurde, hatte selbst eine bittere Erfahrung gemacht, als er sich im Elfmeterschießen gegen den Hamburger SV im Pokalspiel der vergangenen Saison als letzter Schütze selbst anschoss und der Treffer annulliert wurde. Wäre er in Regensburg wieder angetreten? «Ja, wäre ich und auch als letzter Schütze, wenn es sich so ergeben hätte».

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