1. www.wn.de
  2. >
  3. NRW
  4. >
  5. Karneval geht weiter: Aber in abgespeckter Version

  6. >

Karneval geht weiter: Aber in abgespeckter Version

Köln (dpa/lnw)

Die meisten Karnevalsveranstaltungen wurden wegen der Corona-Pandemie schon vor längerer Zeit abgesagt. Nun überschattet der Krieg in der Ukraine die Feiern. In Kölner Kneipen und bei einigen Konzerten können die Jecken trotzdem feiern.

Von dpa

In Köln geht am Sonntag der Karneval weiter - doch wegen der Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine in deutlich reduziertem Umfang. Normalerweise würden am Karnevalssonntag die Schull- und Veedelszöch durch die Straßen ziehen - aufgrund der Pandemie wurde das Spektakel aber erneut abgesagt. Den ursprünglich geplanten Empfang des Kölner Kinderdreigestirns durch Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) im Rathaus hat die Stadt kurzfristig wegen der Ukraine-Krise gestrichen. Dennoch wird es in Köln einige Karnevals-Konzerte und Veranstaltungen geben und viele Jecken werden in den Kneipen feiern.

An Weiberfastnacht hatte der Straßenkarneval begonnen. Wegen des Kriegs in der Ukraine sagte das Festkomitee das Rosenmontagsfest mit Umzug durchs Stadion ab, stattdessen soll es seine Friedensdemo durch die Innenstadt geben.

Köln hat für die Karnevalstage das ganze Stadtgebiet zur sogenannten Brauchtumszone erklärt. Das heißt, dass Jecken im gesamten öffentlichen Raum unter 2G-plus-Bedingungen feiern dürfen: Genesene oder zweifach Geimpfte brauchen also einen aktuellen negativen Test oder eine dritte Impfung (Booster). In Kneipen müssen auch Geboosterte einen aktuellen Schnelltest vorweisen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Städten für Karneval in der Corona-Schutzverordnung die Ausweisung gesicherter «Brauchtumszonen» mit 2G-plus-Regel erlaubt.

Startseite
ANZEIGE