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Folkpop-Gruppe

Kelly Family: Doku-Reise war auch «Therapie»

Köln (dpa)

Die Folkpop-Gruppe The Kelly Family reist in einer neuen TV-Dokumentation zu den Stationen ihres Lebens - und mehrere Familienmitglieder begreifen das als eine Art Therapie. «Es war eine Therapiereise. Das haben wir - glaube ich - gar nicht so gedacht am Anfang», sagte Patricia Kelly am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Vielleicht sei man an das ganze Projekt auch naiv herangegangen. «Es kamen ja nicht nur die schönen Dinge raus - sondern auch die Geister der Vergangenheit», sagte sie. «Und jede Geschichte hat Geister.»

Von dpa

John (l-r), Paul, Kathy, und Patricia Kelly, Mitglieder der Kelly Family stellen ihre Doku-Serie vor. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

John Kelly äußerte sich ähnlich. Die Doku sei eine «Art Therapie» gewesen. «Ich glaube, wir waren noch nie so offen», sagte er.

«The Kelly Family - Die Reise geht weiter» ist als Fünfteiler angelegt und zeigt den Roadtrip der Geschwister. Für die RTLzwei-Sendung bereisten sie unter anderem die italienische Hauptstadt Rom, in der Vater Dan Kelly einst studierte.

Das Familienoberhaupt, 2002 gestorben, hatte einst auf einer Art Odyssee aus seiner Großfamilie eine Band geschmiedet und sie über Fußgängerzonen auf Stadionbühnen und unzählige «Bravo»-Cover geführt. Am Montag stellten die Kellys das TV-Projekt in Köln vor.

John Kelly sagte, die Familiengeschichte anhand der zahlreichen Lebens- und Karrierestationen aufzuarbeiten, sei seit Jahren ein Traum von ihm gewesen. «Ich wollte immer die ganze Familie mit zurück zu den Wurzeln nehmen», sagte er.

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