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Gesundheit

Kölner Oberbürgermeisterin Reker strebt Inzidenz von 10 an

Köln (dpa) - Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker strebt für ihre Stadt einen Inzidenzwert von 10 an. Man solle «daran arbeiten, die Inzidenz Richtung 10 zu drücken und sie dann - das ist das Wichtigste - dort zu halten», teilte die parteilose Politikerin am Mittwoch mit.

dpa

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sitzt im Impfzentrum. Foto: Oliver Berg

Von einem Lockdown in den Nächsten zu gehen, führe nur zu Frust und Ermüdung, gab Reker zu bedenken. «Wir müssen die Zahl der Neuinfektionen auf ein Niveau senken, das so niedrig ist, dass unsere Gesellschaft damit gut umgehen kann. Aus Sicht von Experten wäre das Virus bei einer Inzidenz um die 10 gut beherrschbar - bezogen auf unser Gesundheitssystem und die Wirtschaft.»

Sollte es zu einem erneuten Ansteigen der Inzidenz kommen, halte sie «kurze, aber harte Maßnahmen» für zielführend, um einen Anstieg im Keim zu ersticken.

Rekers Pläne stießen bei der Landesregierung auf Kritik. Um die Infektionszahlen dauerhaft zu senken, müssten möglichst alle Beteiligten an einem Strang ziehen, sagte ein Sprecher dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Donnerstag). Umso wichtiger sei es, bei klaren Orientierungsgrößen zu bleiben. Daher seien im November 2020 im Infektionsschutzgesetz des Landes NRW bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marken von 50 und von 35 festgelegt worden. «Diskussionen über ständig neue, noch tiefere Inzidenzwerte schwächen die Akzeptanz und gerade jetzt ist Verlässlichkeit wichtig», unterstrich der Sprecher.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-480718/4

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