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Ausstellungen

Kritiker-Umfrage: Museum Quadrat in Bottrop liegt vorn

Düsseldorf (dpa/lnw)

Die Museen in Nordrhein-Westfalen haben eine Fülle von Ausstellungen gezeigt. In der Kritiker-Umfrage ergeben sich aber doch Tops und Flops.

Von dpa

Erweiterungsbau des Museums «Quadrat» mit der Ausstellung «Josef Albers. Huldigung an das Quadrat». Foto: Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Das Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop steht oben in der Gunst der Kunstkritiker. Das in diesem Jahr erweiterte Haus erhielt in der jährlichen nordrhein-westfälischen Museumsumfrage der «Welt am Sonntag» die meisten Nennungen. Die Ausstellung «Josef Albers. Huldigung an das Quadrat» und die Architektur des Erweiterungsbaus wurden gleichermaßen gewürdigt. Insgesamt verteilten die acht Kritiker ihr Lob auf viele Häuser. «Es gibt im ganzen Land eine mitunter kaum zu überblickende Fülle an Ausstellungen», so die «Welt am Sonntag».

Beifall bekommt das Kölner Wallraf-Richartz-Museum für seine noch bis Februar dauernde Ausstellung «Susanna», die das «Me Too»-Thema von der Bibel ins Heute holt. «Mit hoher Aktualität und vor allem: ohne zu belehren», lautet ein Kommentar.

Die «Zitrone des Jahres» ging an die Vorgänge rund um das Deutsche Fotoinstitut. Düsseldorf und Essen wollten es haben, nun kommt es in die Landeshauptstadt. «Ein Institut mit zwei Standorten wäre angesichts der Schätze, die Essen hat, angemessen gewesen», lautet eine Stimme. «Undurchsichtige und unerfreuliche Vorgeschichte», so ein anderer Kommentar.

Für das beste Ausstellungsprogramm wird das Essener Folkwang Museum mit seiner reichen Sammlung gelobt. Auch die Schauen im Düsseldorfer Kunstpalast und im Kunstmuseum Krefeld gefielen. Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal fand Anklang dafür, wie es in der Corona-Zeit aus der tollen eigenen Sammlung in Kombination mit Leihgaben besuchernahe Ausstellungen machte.

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